Formale Bildung macht niemanden zu einem guten Menschen

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Kurzer Reminder: Formale Bildung macht niemanden zu einem guten Menschen. All das Übel der Geschichte geht zu 90% auf die Kappe hochgebildeter Menschen. Formale Bildungseinrichtungen sind lange ein Privileg des Adels und der Bourgeoisie gewesen, alles dort ist auf sie ausgerichtet.
 
Universitäten haben eine lange, hochproblematische Geschichte und waren bei weitem nicht immer Orte des freien Denkens, sondern Reproduktionsstätte der herrschenden Verhältnisse. Jeder Millimeter für die Anderen musste erkämpft werden und wurde nicht geschenkt.
 
P.s: Ich bin sehr sehr stolz auf meine Abschlüsse, weil ich sehr hart dafür gearbeitet habe. Ich mache mir aber nix vor – diese Einrichtungen sind nicht auf mich ausgerichtet und ich bin die Ausnahme. Und für Andere gilt das noch viel mehr, das hat Systematik. 
Das Bildungssystem egalitär gestalten trifft sie mit am allermeisten, weil es ihre Domäne ist. Da können sie die Ilias rezitieren und das für wichtig halten und sich distinguieren. Umso wichtiger daran zu arbeiten, dass alle zu Bildung kommen- danke an alle, die es tun. 
(Und natürlich müssen wir drüber reden, was „Bildung“ bedeutet. Andere, lange Debatte – aber ich möchte es erwähnt haben) 
Oxford für Alle! Oxford ist sehr hübsch. 

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